A
ALT
Anti-Leech

B
Bad AR
Bad FPS
Bad IVTC

C
Cam
Cam-Rip
Completed
D
DC
Director's Cut
DivX
Dupe

E
ed2k

F
FS

G
Gast-Uploader
GU
H
h.264

I
Interlaced
Internal

L
Leecher

N
Nuke

P
PD
Proper

R
R5
Repack
ReRIP
Reseed
RSS
S
Screener
SE
Seeder
STV

T
TC
Telecine

V
VCD
Video-CD
W
Watermarked
Webseed
Workprint
WS

X
Xvid

ALT
BitTorrent beruht – wie alle Filesharing-Netzwerke – auf dem Prinzip „Geben und Nehmen“. Nicht wenige Teilnehmer deaktivieren ihre eigene Sende-Funktion („upload“) und missachten damit das Prinzip aller Filesharing-Netzwerke. Als Reaktion auf dieses Ausnutzen haben sich sogenannte „Anti-Leech-Tracker“ (ALT) etabliert, welche das Verhalten der Teilnehmer stetig beobachten und Teilnehmer, welche nur herunterladen oder dies in unfairem Verhältnis tun, vom Netzwerk ausschließen, sobald gegen vordefinierte Regeln verstoßen wird. Als Maßstab gilt hier die sogenannte Ratio („file ratio“ oder „overall ratio“), die sich aus dem Quotienten von gesendeter und empfangener Datenmenge errechnet. Bei diesem System sind jedoch Teilnehmer mit geringerer Datenübertragungsrate benachteiligt. So kann es passieren, dass solche Nutzer vom ALT verbannt werden, wenn sie ihre Ratio nicht rechtzeitig einhalten können. Aufgrund dessen wird auf einigen ALT mit dem sogenannten „Only Upload“ gegen diesen Missstand vorgegangen. Bei „Only Upload“ wird ausschließlich die Masse an hochgeladenen Daten angerechnet. Ferner wird diesem Problem auch verstärkt mit einem sogenannten „Seedbonus“ begegnet, bei welchem Punkte für die Zeitspanne des Sendevorgangs („upload“) vergeben werden, die dann wiederum in „Upload-Guthaben“ eingetauscht werden können. Eine weitere Problematik: Der ALT ist zum Errechnen des Verhältnisses auf Berichte der teilnehmenden Clients angewiesen. Diese können leicht verfälscht werden, entweder absichtlich durch Manipulationen von Schummlern oder versehentlich durch fehlerhaft konfigurierte Client-Software. Hier wurden mittlerweile jedoch auch Methoden entwickelt, die solche potentiellen Betrugsversuche erkennen und damit zum sofortigem Ausschluss führen.
Bad AR
Die Aspect Ratio des Ripps ist nicht korrekt.
Bad FPS
Ein solches Release folgt nicht dem Szene-Standard aufgrund unzureichender/schlechter Framerate. (~24fps)
Bad IVTC
Als IVTC (inverse telecine) bezeichnet man den Prozess des heruntekonvertierens eines Movies mit 30fps auf eine Framerate von 24fps um Platz zu sparen. Das Bild erscheint dem geschulten Auge dadurch unsauber, "holprig".
Cam
Als Cam-Rip (oder einfach nur Cam) bezeichnet man in der Szene die Aufnahme eines Kinofilms, die mit Hilfe eines handelsüblichen Camcorders in einem besuchten Kino aufgenommen wurde. Die Qualität dieser Aufnahmeart reicht von schlecht bis akzeptabel und ist von Release zu Release sehr unterschiedlich. Meist ist die Aufnahme milchig, rauschend oder zu dunkel, auch sind gelegentlich Köpfe anderer Kinobesucher zu erkennen. Seltener sind Verwacklungen durch das Bewegen des Camcorders wahrzunehmen, jedoch ist die Tonqualität meist schlecht, da z. B. externe Störgeräusche wie das Lachen oder Gerede der Kinobesucher zu hören sind. Häufig ist auch ein monotones Rauschen im Hintergrund zu hören und der Ton wirkt dumpf. Viele Hersteller dieser Rips vergessen bei der Aufnahme im Kino, den Autofokus der Kamera zu deaktivieren. Bei sehr dunklen Szenen verliert diese dann den Focus und sucht ihn neu. Der Effekt ist, dass es immer wieder mal scharf und unscharf wird. Die Schärfe kommt mit einer verzögerung von 2-3 sek zurück, sobald die dunkle Szene vorbei ist.
Completed
Completed ist eine Bezeichnung für einen Wert, es handelt sich hier um einen Zähler, welcher sich jedesmal erhöht, wenn ein Client den Inhalt eines Torrents vollständig geladen hat. Hierbei gilt es zu beachten, dass dieser Wert keinerlei Auskunft darüber gibt, wie gut oder schlecht sich der Inhalt eines Torrents laden läßt.
DC
Ein Film mit speziellen Szenen, die in der Urveröffentlichung nicht zu sehen waren. Bei vielen Filmen hat nicht der Regisseur das letzte Wort, sondern die Produzenten bestimmen, in welcher Schnittfassung ein Film in unsere Kinos kommt. Ein Regisseur, der mit der Kinoversion seines Films nicht einverstanden war, hat vielleicht später die Gelegenheit, eine Schnittfassung zu erstellen, die seinen Vorstellungen entspricht. Diese Fassung nennt man "Director's Cut".
DivX
DivX (engl. [ˈdaɪvɛks], dt. [ˈdɪfɪks]), dessen Name eine Anspielung auf ein US-amerikanisches Verleihsystem für Video-DVDs namens DIVX (Digital Video Express, 1998–2001) darstellt, ist wie Xvid oder HDX4 ein MPEG-4-kompatibler Video-Codec, der von DivX Inc. (früher DivXNetworks Inc.) entwickelt wurde. Der Codec ist für seine Fähigkeit bekannt, große Videodateien bei guter Qualität vergleichsweise stark komprimieren zu können.
Dupe
Späteres Release eines in bereits sehr ähnlicher Form vorliegenden Release einer anderen Release-Group, das keinen nennenswerten Qualitätsunterschied bietet.
ed2k
ed2k ist ein Protokoll ähnlich wie http, anstatt Dokumente anzuzeigen, verweißt der Link auf einen Download innerhalb des Ed2k Netzwerkes
FS
Das Release ist Fullscreen, also Vollbild. Dabei wird die gesamte sichtbare Bildfläche ausgenutzt und somit schwarze Ränder vermieden.
GU
Genau wie Uploader, nur mit der Einschränkung, dass er neben dem einen Initial-Seed kein anderes File aktiv halten darf.
h.264
h.264, sowie sämtliche h.26x Codecs gehören zur Familie der MPEG Codecs, sind allerdings ITU-Standards
Interlaced
Das Bild hat waagerechten Bildversetzungen, die aber meist nur bei schnellen Bewegungen auffallen. Jedes Bild wird hierbei durch 2 Halbbilder aufgebaut. Dies wurde eingeführt um bei Röhrenfernsehern ein flimmerfreies Bild zu bekommen. Die Filme konnten so mit 50, statt ,mit 25 Bildern pro Sekunde abgespielt werden ohne das sich etwas an den Informationen ändert. Mit der heutigen Technik ist dies allerdings total überflüssig, ja sogar hinderlich geworden.
Internal
Ein Release, das bereits von einer anderen Crew veröffentlicht wurde oder den allgemeinen Regeln nicht gerecht werden kann (vgl. NUKE) und aus diesem Grund nicht öffentlich sondern lediglich Crew-intern released wird.
Leecher
Leecher werden alle Clients im Torrent-Netzwerk genannt, welche noch damit beschäftigt sind, den Inhalt eines Torrents vollständig zu laden
Nuke
Es gibt zwei Arten des "Nukings". * Zum einen wird ein release von einer einzelnen Release-News-Seite genuked, weil es nicht ihren Regeln eines Ripps entspricht, * zum Anderen gibt es allgemeine Nukes (von der gesamten Szene), wenn das Release DUPE, also doppelt released wurde, oder anderweitig irregulär ist.
PD
Dieses Release setzt sich bspw. aus einer extern bezogenen Bildquelle (z.B. von einer amerikanischen Releasegroup) und einer eigenen (selbst abgenommenen) deutschen Tonspur zusammen. Das Ganze hält sich an sog. Pirate-Dub-Regeln, die exakt definieren, was ein Pirate Dub befolgen muss. Verstösse werden mit NUKE geahndet. Es sei gesagt, dass es sich hierbei um eine deutsche Regelung handelt, die jedoch nicht von allen deutschen Dub-Crews akzeptiert wird und somit nicht als Standard betrachtet werden kann.
Proper
Beschreibt eine Bessere Version eines Files. Bei Filmen ist es meist eine bessere Bild- oder Tonquelle. Bei Programmen kann es ein Keygen, Update oder ähnliches sein. Proper bedeutet soviel wie "sauber".
R5
R5 steht für den Regionalcode 5: Regionalcodes(klicken um zu vergrößern) Regionalcodes(klicken um zu vergrößern) Wie man sehen kann, betrifft der vor allem Russland. In der "Szene" werden damit also DVDs bezeichnet, die speziell in Russland erschienen sind. Seit einiger Zeit versucht die Filmindustrie dort den steigenden Raubkopie-Verkäufen in Russland Herr zu werden. Daher werden viele Filme wesentlich früher als anderswo auf der Welt herausgebracht. R5-DVDs enthalten kein Zusatz- oder Bonusmaterial, und sind nur selten bildtechnisch überarbeitet. Sie liefern jedoch eine hervorragende Qualität, die von einem DVD-Rip oft gar nicht zu unterscheiden ist. Es ist wesentlich einfacher, nur eine Tonspur im Kino aufzunehmen, als eine Kamera so aufzubauen, dass sie ein gutes Bild aufzeichnet. Daher Verknüpfen viele Szenen-Releaser das Bildmaterial eines R5-Ripps mit eigenen Tonspuren (die dann jedoch meistens sehr dumpf klingen) Meistens trifft man daher R5 mit der Ergänzung mic dubbed an.
Repack
Beim Packen des Release z. B. zu einem RAR-Archiv kam es zu Fehlern und das Archiv wies beim entpacken bspw. CRC-Fehler auf und wurde deshalb erneut gepackt und neu released.
ReRIP
Das Release wurde erneut vom Quellmedium entnommen und released.
Reseed
Unter reseeden versteht man die wiederaufnahme des seedens, meist nach einem längeren Unterbruch.
RSS
RSS ist ein Service auf Webseiten, der, ähnlich einem Nachrichtenticker, die Überschriften mit einem kurzen Textanriss und einen Link zur Originalseite enthält. Die Bereitstellung von Daten im RSS-Format bezeichnet man auch als RSS-Feed (engl. to feed – im Sinne von versorgen, einspeisen, zuführen). Er liefert dem Leser, wenn er einmal abonniert wurde, automatisch neue Einträge. Es handelt sich um ein Pull-Verfahren. Der Client sendet also in regelmäßigen Abständen Anfragen zur Aktualisierung des RSS-Feeds an den Server.
Screener
Screener sind Filme, die Journalisten und Kritikern, Preis-Jurys oder anderen Personen aus der Filmindustrie (etwa Produzenten) in Form einer VHS-Kassette zur Ansicht zur Verfügung gestellt werden. Häufig erscheinen jene Filme auch im Internet und weisen meist eine akzeptable Bild- und Ton-Qualität auf. Die Qualität wird oft dadurch von den Filmstudios reduziert, indem die Screener mit Schwarz-Weiß-Abschnitten, mit eingeblendeten Hinweistexten oder einem Zeitzähler versehen werden. Oft enthält er auch noch nicht fertig gestellte Szenen.
SE
Ein Video oder eine DVD kann auch als Special Edition herausgebracht werden. Eine Special Edition unterscheidet sich meist durch das Bonusmaterial und/oder zusätzlichen Szenen, die in der Kinoversion und in der normalen Video-/DVD-Fassung nicht enthalten sind.
Seeder
Als Seeder werden alle Client im Torrent Netzwerk bezeichnet, welche eine Datei bzw. den Inhalt eines Torrent komplett haben.
STV
Straight To Video (STV) bedeutet, dass der Film direkt auf dem Markt erscheint (DVD, Blueray, HD-DVD, VHS als Leih- und Kaufversion) und nicht zuerst im Kino gezeigt wird. Seit die Videobänder etwas aus der Mode gekommen sind, spricht man auch immer öfters von "Straight to DVD" oder "Straight to Disk". Oft sind solche Movies eher im Low-Budget-Bereich anzusiedeln, welche sich nur eine sehr einfache Produktion, kaum Special-Effects meist schlechte (oder Nachwuchs-) Schauspieler und einfache Kulissen leisten können. STV-Produktionen werden oft auch von TV-Sendern produziert (bei uns zB von ProSieben oder KabelEins.
TC
Der Begriff Telecine (TC) bezeichnet in der Szene eine im Internet verbreitete Kopie eines Kinofilms, die mittels eines professionellen Filmabtasters direkt vom Kinofilm gerippt wurde. Der Begriff steht in Abgrenzung zu Cam-Rip / Telesync / DVD-Rip / Screener und R5. Unmittelbar vor und nach Kinostart eines Filmes sind zunächst nur Telesyncs, Telecines, Cam-Rips oder Screeners im Internet erhältlich. Das Erscheinen von R5 und DVD erfolgt meist mit einer zeitlichen Verzögerung von ein paar Monaten. Der Vorteil von Telecines liegt somit in der schnelleren Verfügbarkeit bei akzeptabler Qualität. Telecines weisen im Gegensatz zu von der Leinwand abgefilmten Telesyncs und Cam-Rips eine deutlich höhere Qualität auf. Während letztere oftmals verwackelt, verwaschen und flackerig aufgenommen sind, reicht die Qualität eines Telecines teilweise an die eines DVD-Screeners heran. Andererseits sind Telecines schwerer herzustellen: ein Filmabtaster ist ein teures Studiogerät, welches nur selten im Hobbybereich anzutreffen ist; ferner ist physischer Zugang zum Filmmaterial vonnöten, d.h. es muss z.B. von einem Kinomitarbeiter ausgeliehen werden. Die Folge ist, dass nur wenige Filme als Telecine erscheinen. Angeblich stammen Telecines oftmals aus Russland und asiatischen Ländern von kommerziellen Schwarzkopierern. Da Releasegroups diese nicht selbst herstellen, haben sie in asiatischen Ländern Kontakte, die Filmkopien herstellen bzw. auf Schwarzmärkten kaufen und weitergeben.
VCD
VideoCD oder VCD ist ein Standard für das Speichern von Videodaten auf einer Compact Disc, um sie auf speziellen Wiedergabegeräten (VCD-Spielern, CD-i-Spielern und den meisten DVD-Spielern) in Verbindung mit einem Fernsehgerät oder auf Personal Computern abzuspielen.
Watermarked
Kleine dauerhafte Einblendungen irgendwelcher Kürzel oder Symbole der Release-Group oder des Verleihers. Verleiher-Einblendungen sind meistens nur auf PresseDVDs (oder deren Ripps) anzutreffen und tauchen in unterschiedlichster Form auf. Einige Verleiher blenden nur zeitenweise einen kleinen Vermerk ein. Andere machen gleichzeitig das Bild schwarzweiss oder lassen den Text in animierter Form über den Bildschirm fliegen. (Wie ein Bildschirmschoner)
Workprint
Ein besonderes Bonbon für Filmfans. Diese Veröffentlichung ist sozusagen eine "Betaversion" eines Films. Ihre Veröffentlichung auf VCD ist meist weit vor dem weltweiten Kinostart. Es ist eine Vorabversion des Films, daher ist qualitativ von exzellent bis fast unanschaubar alles möglich, je nach Quellmaterial. Oft fehlen allerdings noch einige Szenen oder die Schnitte sind unschlüssig. Positiv ist, dass manchmal Szenen enthalten sind, die im Endprodukt dem Schneidetisch zum Opfer fallen. Bei einigen dieser Produktionen ist am unteren oder oberen Bildrand ein laufender Zähler - ein sogenannter Timecode - der zum Schneiden des Filmmaterials benötigt wird, eingeblendet. Manchmal wechseln auch die Audiospuren zwischen deutsch und englisch.In der heutigen Zeit sind Workprints oft nur noch schwer zu bekommen.
WS
Webseeder sind jene Personen, die einen Root-Server nutzen, um damit Torrents herunterladen zu können. Meistens sind diese User mit einem Symbol (WS) markiert, da sie das Rückgrat eines funktionierenden Torrent-Netzwerkes bilden.
Xvid
Xvid ist ein freier MPEG-4-Video-Codec, der ursprünglich auf dem OpenDivX-Quelltext basierte. Der zugrunde liegende Quellcode von OpenDivX stammte wiederum aus der MPEG-4-Referenzimplementierung des EU-Projekts MoMuSys. Das Xvid-Projekt wurde von mehreren freiwilligen Programmierern gestartet, nachdem der Quellcode von OpenDivX geschlossen wurde. Der Name des Projekts ist ein Anagramm des Namens DivX. Durch den unverschlüsselt veröffentlichten Quelltext von OpenDivX erhielten die Programmierer die Möglichkeit, den Codec in den grundlegenden Eigenschaften zu verändern und zu optimieren. Zusammen mit DivX und Nero Digital ist Xvid der bekannteste MPEG-4-Codec. Wegen patentrechtlicher Schwierigkeiten werden keine offiziellen kompilierten Versionen des Quelltextes vom Xvid-Team bereitgestellt. Ein kommerzieller Vertrieb von Xvid ist möglich, solange man sich an die GPL-Bedingungen hält. In einigen Staaten wie USA oder Japan fallen zusätzlich Gebühren für die oben angeführten Patente an. Seit der Version 1.1.3 vom 29. Juni 2007 wird das MPEG-4 Visual Advanced Simple Profile unterstützt. Das heißt, Xvid unterstützt Advanced-Simple-Profile-Features wie B-Frames, Quarter Pixel Motion Compensation (QPel), Global Motion Compensation (GMC) und Custom Quantizer-Matrizen. Seit Dezember 2005 soll der Beta-Code von Xvid AVC veröffentlicht werden. Der neue Codec unterstützt den effizienteren H.264/AVC-Standard.
Azureus
Azureus
µTorrent
uTorrent
BitTorrent
BitTorrent